Umzug mit Hund

[Werbung, Kooperation] Dieser Beitrag ist mit Unterstützung der AGILA Haustierversicherung entstanden. 

Nach langer Suche und einigen Absagen konnten wir im Dezember 2021 endlich den Schritt wagen und sind in ein Haus zur Miete gezogen. In unserer alten Wohnung haben wir uns sehr wohlgefühlt. Lediglich der Wunsch nach mehr Platz und einem Garten war der Grund für den Umzug. Es war bereits der zweite Umzug für mich. Für Laika war es der Erste. Wie unser Umzug mit Hund ablief, wie Laika sich eingelebt hat und welche Tipps wir für den Umzug mit Hund geben, könnt ihr in diesem Beitrag lesen. 

Labrador braun schlafend
Umzug mit Hund

Unser Umzug mit Hund

Tatsächlich war unser Umzug stressiger als erwartet. Beim letzten Umzug vor 6 Jahren bin ich von zu Hause ausgezogen. Ich hatte dementsprechend nicht so viele Möbel und auch nicht so viele Sachen. Der Umzug und das Packen der Kisten waren daher innerhalb weniger Tage erledigt. In unserer 70 qm Wohnung hingegen hat sich in den letzten 6 Jahren einiges mehr angesammelt. Wir haben etwa 2 Wochen vor dem geplanten Umzugstermin begonnen zu packen. Bis zur Schlüsselübergabe Anfang Dezember sah es in der alten Wohnung daher etwas chaotisch aus. Zu dieser Zeit kam Laika bereits schlechter zur Ruhe. Sie war zwar nicht gestresst, hatte tagsüber aber Mühe einzuschlafen und ist mir wieder vermehrt hinterher gelaufen. Noch dazu kam natürlich, dass sich unser Alltag auf kleinere Runden beschränkte, da ich neben Arbeit und Umzugsstress nicht die Zeit hatte täglich große Runden zu gehen und ich bin mir sicher, dass Laika auch unsere Anspannung und unseren Stress gespürt hat. 

Nachdem wir Anfang Dezember die Schlüssel zum Haus bekommen hatten, durfte sich auch Laika das erste Mal in ihrem neuen zu Hause umsehen. Gemeinsam sind wir durch Vorgarten und Garten, und vom Keller bis zum Dachboden gegangen. Tatsächlich hatte sie anfangs Probleme mit der offenen Treppe. Mit Treppen ist sie verhältnismäßig unsicher. Das Locken mit Futter klappt bei ihr nicht. Je mehr ich locke, desto skeptischer und misstrauischer wird sie. Ihr hilft es eher, wenn man selbstsicher voraus geht. Ich habe sie dann kurz hochgenommen und auf der Hälfte der Treppe abgesetzt. Die letzten Stufen ging sie von allein und seitdem hat sie mit den Treppen im Haus gar keine Probleme mehr. Für Laika war dies der richtige Weg. Für andere Hunde passt das Locken mit Futter vielleicht besser.

Die ersten 5 Tage habe ich genutzt um das Haus komplett zu putzen. Dahingehend bin ich wirklich sehr, sehr gründlich. Für Laika hatten wir direkt am ersten Tag ein Hundebett mitgenommen. Jedoch hatte sie auch dort Mühe zu entspannen. Geschlafen hat sie die ersten Tage tagsüber eigentlich gar nicht. Das war sicher auch zum Teil der Futtererwartung geschuldet. Meine Mutti hat mir geholfen und sie hat für Laika immer etwas zum Knabbern dabei. Tatsächlich zeigte Laika in der Zeit aber auch Anzeichen von Stress und hechelte vermehrt im Ruhezustand. Erst als wir dann am Abend in die alte Wohnung kamen, in der wir bis Mitte des Monats noch geschlafen haben, fiel Laika todmüde in ihr Hundebett und schlief sofort ein. Die ersten Tage waren also wirklich anstrengend und aufregend für alle. Laika hat in der Zeit deutlich zu wenig geschlafen und war dementsprechend auch draußen lustlos und unkonzentriert. 

Der Tag des Umzuges

Am Umzugstag war Laika auch dabei. Am Vormittag hat meine Mutti in der alten Wohnung auf sie aufgepasst, während wir den Transporter beladen haben. Am Mittag war ich eine Runde mit ihr im Wald und am Nachmittag lag sie dann auf ihrem Hundebett im neuen Haus. Auch dort hat sie nicht geschlafen, da viele Freunde von uns zum Helfen da waren. Allerdings blieb sie liegen und hat sogar ab und an den Kopf abgelegt. Erst als ihre Hundebetten aus dem alten Wohn- und Schlafzimmer da waren, hatte ich das Gefühl, dass sie so langsam zur Ruhe kommt und als am Nachmittag alle Umzugshelfer weg waren, hat sie tatsächlich das erste Mal im neuen Haus geschlafen. 

Mittlerweile sind wir im neuen Haus angekommen und fühlen uns sehr wohl. Alle Umzugskisten sind ausgepackt, wir genießen den Wald vor der Tür und den Luxus einen Garten vor der Tür zu haben.  Der Umzug war definitiv die richtige Entscheidung auch wenn ich unser altes Wohngebiet ein wenig vermisse. Solltet ihr auch demnächst mit Hund umziehen, haben wir hier nun für euch einige Tipps für einen möglichst stressfreien Umzug mit Hund.

Tipps für den Umzug mit Hund

Tipps für den Umzug mit Hund

Laika ist normalerweise ein wirklich sehr entspannter Hund, der nicht sehr stressanfällig ist. Und obwohl ich Hunde und vor allem Laika sehr gut einschätzen kann, war ich doch etwas überrascht, dass sie mit der neuen Situation und dem Umzug ein wenig zu kämpfen hatte. 

Das Nutzen einer Hundebox

Im Nachhinein betrachtet wäre es für Laika wahrscheinlich entspannter gewesen, wenn ich eine Box im neuen Haus für die ersten Tage aufgestellt hätte. Laika kennt Boxen seit dem Welpenalter als Ruhe- und Rückzugsort und entspannt darin sehr gut. Dabei ist es auch egal, ob die Boxentür offen oder geschlossen ist. Ich denke jedoch, dass eine geschlossene Box ihr ein wenig die Verantwortung genommen hätte, immer nach uns zu schauen. Normalerweise kennt Laika ein Deckensignal und bleibt auch mehrere Stunden am Stück liegen. Auch, wenn ich in anderen Räumen bin. Während des Umzuges hatte sie aber Mühe diese Begrenzung zu halten. Da hätte ihr eine Box definitiv sehr gut getan. 

Routinen beibehalten

Laika hat es sehr geholfen, dass wir auch während des Umzuges ähnliche Routinen hatten. Ich bin weiterhin auf Arbeit in die Hundeschule gegangen und Laika war, wie jeden Tag, mit dabei. Und wir waren zwar kürzere Runden unterwegs, aber immer zu den gleichen Zeiten und natürlich wurde Laika draußen auch weiterhin beschäftigt.

Allein bleiben im neuen Haus

Laika war an den ersten Tagen im neuen Haus gar nicht allein. Erst nach einer Woche haben wir mit dem allein bleiben begonnen und am Anfang nur etwa eine halbe Stunde. Damit hatte sie keinerlei Probleme und mittlerweile bleibt sie auch im Haus mehrere Stunden allein. Es klappt genauso unproblematisch wie in der alten Wohnung. Trotzdem finde ich es wichtig, dass der Hund nicht direkt am ersten Tag im neuen Haus lang alleingelassen wird. Das könnte Stress und Verlustängste fördern. 

Hundebetten mitnehmen

Laika hat es sehr geholfen, dass ihre Hundebetten zeitnah im neuen Haus standen. Diese kennt sie als Ruheort und wusste sofort, wo sie „ihren Platz“ hat. Es ist also von Vorteil eines der Hundebetten direkt am Anfang des Umzuges mitzunehmen. 

Zeit zum Ankommen geben

Wichtig war mir auch, dass Laika sich zunächst mit mir gemeinsam alles ganz in Ruhe anschauen darf. Sie soll wissen, wie es im Keller und auf dem Dachboden aussieht. Auch, wenn sie im Alltag dort eher selten ist. Bei uns gibt es keine „Tabu Räume“. Laika darf in jeden Raum. Sollten bei euch einige Räume verboten sein, wie zum Beispiel die Küche, Abstellkammer oder das Kinderzimmer, sollte der Hund natürlich von Anfang an nicht in diese Räume dürfen. Alle anderen Räumen kann und soll er sich gern anschauen. 

Betreuung für den Umzugstag suchen

Im Nachhinein betrachtet wäre es wahrscheinlich ganz gut gewesen, wenn Laika am Umzugstag nicht bei uns gewesen wäre. Das hätte ihr einiges an Stress genommen. Leider hatte keiner unserer Freunde Zeit bzw. haben alle mitgeholfen. Ich hatte also keinerlei Möglichkeit Laika für ein paar Stündchen abzugeben. Auf der anderen Seite war es vielleicht auch ganz gut, dass sie immer mit dabei war. Denn so hat sie gesehen, was genau vor sich geht.

Hundesachen griffbereit halten

Wichtig ist ebenfalls eine Kiste mit den wichtigsten Hundesachen in der Nähe zu haben. Vor allem die alltäglichen Dinge wie Geschirr, Leine, Schleppleine, Näpfe oder auch ein Erste-Hilfe-Set sollte man jederzeit parat haben. Weiterhin ist daran zu denken, dass der Hund eventuell für die Steuer umgemeldet werden muss und bei Tasso, Findefix … 

Umzug mit Hund

Das waren unsere Tipps und vielleicht helfen sie ja auch euch beim Umzug mit Hund. Wir bedanken uns bei der AGILA Haustierversicherung für die Unterstützung des Beitrages. Schaut dort gern einmal vorbei. Neben Krankenversicherungen gibt es auch Haftpflichtversicherungen, damit der Hund auch im neuen zu Hause rundum gegen Schäden jeglicher Art versichert ist. 

Seid ihr bereits mit Hund umgezogen? Erzählt es uns gern in den Kommentaren. 

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