Urlaub in der Tiroler Zugspitzarena

Ende September haben wir in der Tiroler Zugspitzarena Urlaub gemacht. Wir haben die Region rund um die Zugspitze erkundet, hauptsächlich auf der österreichischen Seite.  

Labrador mit Steg am Ufer Alpen im Hintergrund
Urlaub in der Tiroler Zugspitzarena

Übernachtet haben wir in Rinnen, einem etwa 100 Einwohnerdorf in der österreichischen Gemeinde Berwang im Gästehaus „Alpenblick“. Diese Unterkunft ist wirklich eine Herzensempfehlung! Wir wurden sehr herzlich empfangen, das Frühstück war super, die Zimmer sauber und Hunde waren mehr als willkommen. Das Gasthaus liegt direkt im Grünen, was wirklich ideal ist, um etwas Ruhe zu genießen. 

Unsere Urlaube sind meist eine Mischung aus kleinen und größeren Wanderungen und aus dem Besuch einiger typischer Ausflugsziele.

Wanderungen mit Hund in der Tiroler Zugspitzarena

Wanderung zum Rotlech-Stausee

Unsere erste Wanderung führte uns bergab zum Rotlech-Stausee. Auf der gesamten Wanderung haben wir kaum jemanden getroffen. Der Stausee erinnerte mich an einen Nationalpark in Kanada. Der Zufluss war kristallklar und eisigkalt. Das Wasser bahnte sich seinen Weg durch das breite Flussbett. Dort sind ein paar wunderschöne Bilder entstanden und Laika hat sich natürlich auch ein kleines Bad gegönnt. 🙂 Wir sind über die Staumauer gelaufen und normalerweise verläuft auf der anderen Seite ein Weg durch den Wald wieder bergauf. Dieser war aufgrund von Waldarbeiten aber gesperrt, sodass wir unseren Weg wieder zurückgelaufen sind. 

Die Wanderung war wirklich schön. Ich habe sie aufgezeichnet. Ihr könnt hier die Route sehen und ein paar Eindrücke von unserer Wanderung findet ihr in diesem Instagram Reel

Wanderung zum Grubigstein

Die Wanderung zum Rotlech-Stausee war wunderschön. Allerdings fehlte dort die Weitsicht auf die Alpen. Daher waren wir auf dem Grubigstein in Leermoos. Wir sind mit der Grubigsteinbahn nach oben gefahren. Es war eine kleine Gondelbahn, bei der man in einer Mittelstation umsteigen musste. Laika ist problemlos mitgefahren, lediglich beim Ein- und Ausstieg war sie etwas unsicher. Auf dem Grubigstein hat man eine beeindruckende Sicht auf die Zugspitze und die umliegenden Berge. Wir haben im Gasthaus eine Pause gemacht und einen typisch österreichischen Kaiserschmarrn gegessen. Anschließend sind wir wieder zur Mittelstation gefahren und von dort aus etwa 3-4 Kilometer bis ins Tal gelaufen. 

Umrundung Blindsee

Nach unserem Ausflug zum Grubigstein hatten wir noch etwas Zeit und sind der Empfehlung unserer Gastwirtin gefolgt und zum Blindsee gefahren. Er ist ein wahrer Geheimtipp, denn er befindet sich in Privatbesitz. Die Zufahrt ist durch eine Schranke gesperrt, welche sich erst öffnet, wenn man 15 € Eintritt zahlt oder eine Gästekarte besitzt. Wir hatten Glück und konnten mit unserer Gästekarte durchfahren. Aufgrund der Zugangsbeschränkungen war es dort leer und idyllisch. Wir sind um den See gewandert und es gab immer wieder flache Zustiege für Laika. Die Route unserer Wanderung findet ihr hier.

Ich war wirklich schon oft in den Alpen und habe viele wunderschöne Orte gesehen. Der Blindsee war aber für mich ein ganz besonderes Highlight. Die umliegenden Alpen, das türkisfarbene Wasser und diese Stille. Genau so stellt man sich Urlaub vor. Ein paar Eindrücke von unserer Wanderung findet ihr in diesem Reel

Wanderung zur Heiterwanger Hochalm

An unserem letzten Urlaubstag haben wir ebenfalls eine Wanderung in der Nähe unserer Unterkunft unternommen. Auch diese Route war die Empfehlung unserer Gastwirtin. Geparkt haben wir in Berwang und sind nach Bichlbach gelaufen. Der Weg geht leicht bergab entlang eines kleinen Baches. In Bichlbach angekommen sind wir mit der Almkopfbahn auf die Heiterwanger Hochalm gefahren. Von dort aus sind wir über den Panoramaweg wieder bergab nach Berwang zum Parkplatz gelaufen. Auf dem Weg sind wir an einem kleinen Speichersee vorbeigekommen, wo Laika sich noch einmal erfrischt hat. Auch diese Wanderung kann ich absolut empfehlen. Durch die Fahrt mit der Bahn mussten wir nicht bergauf laufen, es war sehr ruhig und Laika konnte weitestgehend freilaufen. Unsere Tour habe ich euch wieder hier aufgezeichnet. 

Natürlich haben wir im Urlaub nicht nur Wanderungen unternommen, sondern uns auch einige Ausflugsziele angeschaut. Diese folgen nun. 🙂

Ausflugsziele in der Tiroler Zugspitzarena

Besuch auf der Zugspitze

Auf dem höchsten Berg Deutschlands waren wir noch nie, sodass ein Ausflug auf die Zugspitze nicht fehlen durfte. Wir sind mit der Tiroler Zugspitzbahn nach oben gefahren. Die Gondeln waren sehr voll. Wir hatten uns einen ruhigen Platz am Fenster gesichert, sodass es für Laika möglichst stressfrei war. Auf der Zugspitze war der Blick grandios. Allerdings war es auch dort unheimlich voll. Wir sind von oben mit der Gletscherbahn wieder ein Stück heruntergefahren. Viel von dem Gletscher ist aber nicht mehr zu sehen. Es ist mittlerweile leider alles abgetaut. Wir sind nach einer kleinen Pause dann recht zügig wieder nach Ehrwald heruntergefahren.  

Fazit zur Zugspitze: Ja, die Sicht war unglaublich. Allerdings war es zu voll. Ohne Hund kann man dort sicher eine Menge erleben. Mit Hund hingegen ist der Besuch stressig und obwohl Laika es souverän gemeistert hat, würde ich mit ihr nicht noch einmal hochfahren. Da empfehle ich eher den Besuch auf dem Grubigstein. 

Schloss Neuschwanstein und Hopf am See

Einen Ausflug zum Schloss Neuschwanstein haben wir auch gemacht. Aufgrund der Corona Krise war es dort verhältnismäßig leer. Wir sind bis zum Schloss gelaufen und anschließend in Richtung Marienbrücke, welche aufgrund von Bauarbeiten bis auf Weiteres gesperrt ist. Der Ausflug war sehr schön und das Schloss ist beeindruckend. Allerdings müssen wir auch da zeitnah nicht noch einmal hin. Dafür sind wir einfach zu wenig für Museen und Geschichte zu begeistern 🙂

Im Anschluss daran sind wir nach Hopf am See gefahren. Dort kann man wunderbar am Ufer entlang bummeln und auch Laika kam auf ihre Kosten und durfte ins Wasser hüpfen. Die Alpen spiegeln sich im Wasser und an der Uferpromenade gibt es einige gute Restaurants. Dort kann man den Tag entspannt ausklingen lassen und auch wunderbare Fotos machen. 

Hochseilbrücke Highline 179

An unserem Abreisetag haben wir noch einen Stopp an der Hochseilbrücke Highline 179 gemacht. Man kann mit einer Zahnradbahn nach oben fahren oder einfach hochlaufen. Wir waren abwechselnd auf der Brücke, denn Laika wäre nicht über das Gitter gelaufen. Abgesehen davon wäre es für die Pfoten auch unangenehm gewesen. 

Die Brücke ist definitiv ein Erlebnis, aber auch nichts für schwache Nerven. Ich habe damit normalerweise keine Probleme, hatte im Nachgang aber doch mit dem Kreislauf etwas zu tun. Auf dem Berg stehen ebenfalls Überreste einer mittelalterlichen Burg. Zur Besichtigung fehlte uns aber die Zeit und ich war nach dem Besuch auf der Brücke froh, als ich wieder im Auto saß. Der Besuch lohnt sich dort also definitiv. Aber auch hier hat der Hund keinen Vorteil und man darf mit der Höhe kein Problem haben. 

Fazit zu unserem Urlaub

Wir hoffen, wir konnten euch ein paar Inspirationen geben, falls ihr auch in der Gegend Urlaub machen möchtet. Wir können die Region für einen Urlaub mit Hund absolut empfehlen und fahren ganz sicher noch einmal hin. Und jetzt, wo wir die typischen touristischen Ausflugsziele besucht haben, bleibt beim nächsten Mal mehr Zeit für ruhige Wanderungen. 

Zum Thema „Wandern mit Hund“ gibt es im Übrigen einen weiteren Beitrag mit den wichtigsten Tipps.  🙂

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