Training mit dem Futterdummy

[Werbung, Affiliate] Wir haben schon im Welpenalter begonnen mit einem Futterdummy zu trainieren. Er ist ein unheimlich wichtiges Mittel, um dem Hund Regeln, Ruhe und auch Impulskontrolle beizubringen.

Abgesehen davon, bietet er auch eine tolle geistige Auslastung. Was und wie wir mit dem Futterdummy trainieren, erfahrt ihr in diesem Beitrag.

Laika liebt ihren Futterdummy. Gerade für einen verfressenen Apportierhund ist es DIE Belohnung. Auch für einen geglückten Rückruf, werfe ich ab und an mal das Futterdummy. So bleibe ich interessant und spannend.

Kommando Bring

Mit dem Futterdummy haben wir Laika das Kommando „Bring“ beigebracht. Sie hatte schnell begriffen, dass sie nur an die Belohnung im Dummy kommt, wenn sie ihn brav zu mir bringt. Damit sie sich nicht selbst damit beschäftigt und nicht darauf herum kaut, habe ich sie für das Training an die Schleppleine gemacht und mit der Schleppleine auch heran geholt. So verstand sie schnell, was ich von ihr möchte.

Impulskontrolle

Warum Impulskontrolle so wichtig ist und wie wir sie trainiert haben, könnt ihr hier lesen. Der Futterdummy eignet sich auch hervorragend für das Training der Impulskontrolle.

Der Sinn hinter einem Futterdummy ist nämlich nicht, dass man bis zum Umfallen wirft und der Hund direkt hinterher rennen darf. Die Beschäftigung damit soll sinnvoll sein und auch geistig auslasten.

Ich lasse Laika immer neben mir absitzen, gebe ihr das Kommando Bleib, dann werfe ich das Futterdummy und erst auf meine Freigabe mit dem Kommando „Bring“ darf sie los.

Die Übung kann man natürlich beliebig abwandeln. Beispielsweise kann man das Futterdummy werfen und vor dem Bringen erst noch ein paar Grundkommandos oder auch Tricks einfordern. Vielen Hunden fällt es schwer sich auf die Kommandos zu konzentrieren, wenn die Beute woanders liegt.

Um die Erwartungshaltung, dass der Hund das Futterdummy gleich bringen darf, zu senken, kann man es auch auswerfen und dann einfach selbst wieder einsammeln. Für das brave Warten wird der Hund dann belohnt.

Man kann ebenso ein paar Schritte Fuß laufen. Entweder in Richtung des Dummys oder weg vom Dummy. Einem Hund, der sehr fixiert auf die Beute ist, wird diese Übung unheimlich schwer fallen. So etwas zu können und dem Impuls, nicht direkt hinzurennen,zu wiederstehen, ist für den Alltag aber sehr wichtig. Man kann nicht von seinem Hund verlangen, dass er keinem Reh oder keinem anderen Hund hinterher rennt, wenn er nicht mal bei einem Futterdummy ruhig sitzen bleiben und Fuß laufen kann.

Sehr gern lasse ich auch Laika absitzen, werfe das Dummy, laufe dann allein am Dummy vorbei und stelle mich dahinter oder daneben. Dann rufe ich Laika ab. Ziel ist es, dass sie direkt zu mir kommt und nicht erst noch auf dem Weg zu mir das Dummy holt.

Die schwierigere Variante dieser Übung ist, das Dummy zu werfen, den Hund los zu schicken und auf dem Weg zum Dummy wieder abzurufen. Der Sinn dahinter ist, den Rückruf zu festigen, während der Hund auf dem Weg zur Beute ist. Gerade bei Hunden, die gern jagen, macht so eine Übung Sinn.

Beginnt das Training immer mit Geschirr und Schleppleine und haltet die Leine so, dass der Hund nicht zum Dummy kommt, wenn er doch unerlaubt durchstartet. Hätte er dann nämlich Erfolg und würde zur Beute kommen, würde er nur lernen, dass er im Alltag zum Ziel kommt und es keinerlei Konsequenzen hat.

„Such“

Natürlich kann man auch Suchspiele mit einem Futterdummy machen. Auch Hunde mit einer wenig geschulten Nase, finden das Dummy recht zügig, da es mit Futter gefüllt ist.

Dabei sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Egal ob hinter Büschen, auf Bäumen, unter Laub oder einfach nur auf der Wiese. Die meisten Hunde haben wahnsinnig viel Freude daran das Dummy zu suchen.

Es macht natürlich Sinn das Dummy erst suchen zu lassen, wenn der Hund es auch zuverlässig bringt. Ansonsten sollte auch hier die Schleppleine zur Sicherung am Hund sein.

Grundlegende Regeln

Für das Training mit einem Futterdummy muss es ein paar Regeln geben. Das Dummy ist zunächst kein Spielzeug, mit dem sich der Hund allein beschäftigt. Es wird immer nur in Verbindung und Spiel mit einem Menschen genutzt, denn es soll die Bindung zu euch und euren Hund stärken. Abgesehen davon hätte ein Hund allein schnell das Dummy kaputt gekaut.

Weiterhin sollte man darauf bestehen, dass der Hund das Dummy auch wirklich zurück bringt, damit nicht weg läuft und euch nicht auf der Nase herum tanzt. Wenn das noch nicht so gut klappt, dann ist die Voraussetzung dafür natürlich die Schleppleine. Aber das Dummy sollte auch richtig verschlossen sein. Würde der Hund von allein Futter heraus bekommen, würde es sich für ihn nicht lohnen zu euch zu kommen.

Und auch Zerrspiele mit einem Futterdummy bieten sich nicht an. Natürlich könnt ihr den Hund anfangs etwas anspielen, damit er gespannt auf das Dummy ist. Aber es ist nicht für ein ausgelassenes Zerrspiel gedacht, denn das hat ebenfalls nichts mit Impulskontrolle zu tun und dafür ist ein Futterdummy auch nicht ausgelegt.

Wir Nutzen im Übrigen die Futterdummies von Mystique. Wir haben wirklich schon einige Dummies getestet und diese halten tatsächlich mit Abstand am meisten aus und auch der Reisverschluss hält wirklich lang.

Wir nutzen das Futterdummy unheimlich gern. Laika hat viel Freude und man kann dem Hund damit so viel beibringen. Von uns also eine absolute Empfehlung, die das Training erleichtern kann.

Wenn du Lust hast, dann schau auch gern mal auf unserem Profil bei Pinterest vorbei.

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