Silvester im Harz

[Werbung] Über Silvester wollten wir raus aus der Stadt und so sind wir im Harz gelandet.

Übernachtet haben wir in Thale im Ortsteil Westerhausen. Ein perfekter Ausgangsort für viele Ausflugsziele. Unsere Unterkunft war die Ferienwohnung Königsstein. Sie liegt direkt in der Ortsmitte von Westerhausen. Der Ort ist allerdings so klein, dass es auch am Silvesterabend verhältnismäßig ruhig war.

Die Unterkunft kann ich wirklich empfehlen. Sie ist geräumig, sauber und modern eingerichtet. Sogar unser Auto durften wir sicher im Innenhof abstellen und es wäre noch Platz für 2 weitere Personen gewesen.

Am ersten Tag sind wir direkt zeitig los gefahren, sodass wir noch vor „Check-in“ etwas unternehmen konnten. Etwa 10 Minuten von der Unterkunft entfernt, befindet sich Blankenburg. Dort kann man prima auf dem Kamm der Teufelsmauer entlang wandern. Ein Wanderparkplatz befindet sich direkt in der Nähe, gegenüber von der Blankenburger Touristinformation.

Teufelsmauer

Die Teufelsmauer besteht aus vielen Sandsteinen. Die Umgebung erinnert fast schon ein wenig an das Elbsandsteingebirge, denn entlang des Kamms wird es teilweise sehr steil und eng. Es ist definitiv nichts für schwache (Hunde-)Nerven. Laika hatte an einigen Passagen ordenlich zu tun und traute sich nicht gleich weiter. Wem der Weg auf dem Kamm zu anspruchsvoll ist, der kann den weitaus breiteren und besser ausgebauten Weg am Südhang nehmen.

Die Wege sind wirklich sehr gut beschildert. Wir haben die knapp 10 km Route vom Großvaterfelsen, über den Teufelssessel und den Fuchsbau bis zum Hamburger Wappen genommen. Auf dem Hinweg sind wir den schwierigen Weg über den Kamm gelaufen, auf dem Rückweg den bequemeren Weg über den Südhang. Man kann die Route beliebig abkürzen. Der Weg bis zum Hamburger Wappen lohnt sich aber, denn das ist definitiv das Highlight der Route.

Es war tatsächlich einiges los. Wir waren aber auch an einem Sonntag dort. Ich denke, im Großen und Ganzen ist die Teufelsmauer wirklich noch ein Geheimtipp. Zum Freilauf für den Hund bietet sich das Gebiet aber nicht an. Dafür geht es einfach zu steil nach unten, man kann schlecht einsehen und es ist auch ein Naturschutzgebiet.

Wernigerode

Am zweiten Tag waren wir in Thale auf dem Hexentanzplatz. Ein Ausflug, der sich für uns persönlich mit Hund nicht gelohnt hat. Es war ziemlich voll, der Parkplatz war teuer und abgesehen von Souvenirshops, Restaurans und Cafés gab es nicht viel zu sehen. Einzig der Blick vom Hexentanzplatz herunter ist lohnenswert.

Wir sind allerdings nach dem Besuch in Thale nach Wernigerode weiter gefahren. In die Innenstadt haben wir es leider nicht geschafft, dafür haben wir das Schloss besucht und der Ausflug lohnt sich definitiv. Wir haben soweit oben wie möglich geparkt und sind das restliche Stück gelaufen. Man kann aber auch von dem Marktplatz aus mit der Kutsche oder einer Bimmelbahn nach oben fahren. Die Aussicht von oben ist wirklich beeindruckend.

An dem Tag fand noch ein nachweihnachtlicher Markt im Innenhof statt. Dementsprechend voll war es. Gelohnt hat es sich aber auf jeden Fall. Der Innenhof ist wirklich hübsch. In das Innere des Schlosses durfte Laika durfte nicht. Wir haben uns dann abgewechselt beim Besuch im Museum und waren anschließend noch im Schlosspark spazieren.

Sandhöhlen Blankenburg

Am Silvestertag besuchten wir die Sandhöhlen in Blankenburg. Eine absolute Empfehlung! Geparkt haben wir direkt hier. Von dort aus ging es die alte Heerstraße entlang, vorbei an einem Stützpunkt der Bundeswehr, direkt hinein in den Wald. Nach ca. 20 Minuten kamen wir auf eine Lichtung und dort zeigten sich auch schon die wunderschönen Sandhöhlen. Eine perfekte Fotolocation!

Wir sind dann weitergelaufen zu den kleinen Sandhöhlen, die ebenfalls sehenswert, aber nicht so spektakulär sind. Von dort ging es ein kleines Stück bergauf in Richtung der Ruine Regenstein. Leider hatte diese am Silvestertag geschlossen, sah aber von außen wirklich sehenswert aus. Stattdessen haben wir die Regensteinmühle besucht. Diese ist ebenfalls nur einen Katzensprung entfernt und war früher eine wasserbetriebene Mahl- und Ölmühle.

In dem Waldstück um die Sandmühlen kann man wunderbar wandern. Wir waren insgesamt über 10 km unterwegs. Da jedoch so viele Wanderwege durch den Wald führen, kann man die Route beliebig abkürzen oder verlängern.

Nach dieser Wanderung war Laika dann wirklich müde, weshalb wir den Silvesterabend dann auch sehr entspannt verbringen konnten.

Auf dem Heimweg am nächsten Tag haben wir noch einen kleinen Zwischenstopp an der Rappbodetalsperre gemacht. Dort befindet sich die Fußgänger-Hängebrücke Titan RT. Sie ist die weltweit längste Brücke ihrer Art und hängt 110m über dem Boden. Definitiv nichts für schwache Nerven. Der Eintritt kostet 6 € pro Person. Hunde sind erlaubt. Wir haben Laika allerdings für den 20 minütigen Besuch auf der Brücke im Auto gelassen. Der Boden der Brücke besteht aus einem Gitter, welches definitiv nicht angenehm ist für Hundepfoten und auch vor der Höhe werden die meisten Vierbeiner Respekt haben.

Wer jedoch einmal in der Nähe ist, der sollte definitiv mal vorbei schauen, denn die Titan RT ist wirklich beeindruckend.

Und so endete unser Kurztrip. Es gibt noch so viele weitere Dinge, die man sich im Harz anschauen kann. Die Innenstadt von Wernigerode, der Brocken und der Wurmberg oder auch das Hochmoor stehen auf unsere Liste, weshalb wir definitiv erneut im Harz Urlaub machen werden.

Über Silvester hat sich unser Kurzurlaub aber definitiv gelohnt.

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